SadoMaso-Forum

Devot?

Sklavenengel
Was heißt es denn heute devot zu sein ?

Warum erwarten soviele das man devot sein gleich auslegt als willenlos ?
Ich nehme aber nicht ohne zu geben, ich gebe nicht ohne zu nehmen.

Mein Inneres weiß was es will, mein Inneres weiß das es sich sehnt nach Dominanz, doch ich kehre mein Inneres nicht nach außen für einen Mann der es nicht verdient hat.
Ich gebe doch nicht ohne zu wissen was ich dafür bekomme.
Ich verlange nichts aber ohne Verlangen kann ich nichts tun.

Wenn ich mich knie, dann vor einem Mann der mir bewies das er dominant ist.
Ich reize aus, ich teste aus... Ich bin vielleicht brutal in dem Moment aber bekomme ich nicht so nur die Gewissheit von Dominanz und Konsequenz?
Wenn ich dienen will doch jemanden der es verdient hat und nicht jedem....

WEnn ich zu jedem Mann devot bin, dann brauch ich doch keinen dominanten Mann an meiner Seite oder ?
Sandra36
Hallo Engel,

ich kann mich deinem Beitrag nur anschliessen.

Ich erwähnte auch schon in einem meiner Beiträge, das ich deshalb devote Spiele gemacht habe, weil mein damaliger Partner mir das Vertrauen und die Sicherheit gab, um es überhaupt zu tun.

Ich käme nie auf die Idee, mich jedem x-beliebigen Dom an den Hals bzw. vor die Füsse zu werfen.

Netten Gruss von Sandra
wilhelm_bln
Hallo ihr Zwei,

ich verstehe euch mit euren Argumenten, aber ich glaube sie sind doch etwas "frauenspezifisch".

Ich bin Masochist mit Leib und Seele, und ich habe schon einige Kontakte per Internet mit interessierten Dominanten Frauen geknüpft, bei denen die Anlaufzeit für Masospielchen nicht sehr lang war. Ich kam voll auf meine Kosten und auch ihr gefiel es dann.

Aber für mich klingt es logisch, das man als devot veranlagte Frau sich nicht jedem unbekannten Mann hergibt, da ja doch die Gefahr von "Mißbrauch jeglicher Art" höher ist, als wenn man sich als männl. "Sklave" zu Füssen der fremden Herrin wirft.
LucyFer
Lieber wilhelm_bln

du bringst Devotion mit Masochismus in einen Topf.
Eine Deva kann sich nur einem mann unterordnen, der die Dominanz besitzt, die sich genau für sie richtig anfühlt. Sie wird sich nicht willenlos und vor Allem wahllos jedem, der sich Dom nennt unterwerfen. Es muß für sie stimmen, er muß ihr zeigen können, daß er der Richtige für sie ist. Genau so ist es auch mit malesubs, auch die unterwerfen sich nicht wahllos, denn es muß sich für sie richtig anfühlen.
Ein(e) Masochist(in) braucht körperliche Qualen, Schmerzen und was auch immer....die kann er/sie in Lust umwandeln......eine Deva kann Demut, Dienen Hingabe nur in Lust umwandeln wenn sie das Gefühl hat, es ist SEIN/IHR Dom, der/die es verdient.

Ich bezeichne mich schon lange nicht mehr als Deva, weil es einfach viel zu wenige Männer gibt, die dieses Geschenk auch annehmen können, die es Wert sind sich ihnen zu schenken. Die meisten wollen nicht mehr klein anfangen, sie erwarten sofort die perfekte sub, die sich ihnen zu Füßen legt und gehorsam dient. *lächel* Sie sind ( wie ich so oft hören durfte) einfach zu faul miteinander, aneinander zu wachsen.
Thomas41748
Ein wirklich interessanter Beitrag. Und hier möchte ich mich als sog. Dom einmal zu Wort melden. Meine Philosophie ist wie folgt:
Reales Leben, und Rolle trenne ich - im übrigen meine Sub auch. Für mich bedeutet ein devotes Verhalten, Subbie weiß wer ihr Herr ist. Allgemein gesprochen meine ich, ein wirkliches Machtverhältnis baut sich nie und nimmer über einen One Night Stand, oder gar über eine Spielbeziehung auf. Sondern eine Beziehung zwischen Mann und Frau bildet meiner Erfahrung nach die gesunde Grundlage für eine SM - Beziehung mit klar definierten Grundsätzen. Devot heißt, meine Freundin, Partnerin, Sub genießt ihre Qualen die ich ihr bereite, und zieht daraus ihre Lust. Sie liefert sich mir mit Haut und Haaren aus, aber keinen anderen. Meine Freundin meistert mittlerweile resulut ihr Leben, und ihre Veranlagung lebt sie mit mir (bei mir aus). Es gibt sie, die starken Subbies - die trennen zwischen Alltag und Leben. Ich stimme der These zu, devot heißt nicht sich jedem Dom vor die Füße zu werfen, doch meine Sub wirft sich mir zu Füßen. Beide, sie und ich suchten und fanden in uns die passenden Gegenstücke, so sollte es sein. Der Rest folgt von alleine. Also liebe devoten Damen, zeigt dem Leben die Zähne, doch die Grenze ist der "eigene Dom".
Thomas 41748
Anonymous
devot heist es sich jedem dom auf die füsse zu werfen,
es soll nur nicht so heisen weil der dom seinen devot nicht verlieren will.
ein echter devot ist der fras von jedem.
wenn man wahlt ist man unrein.
dom bedeutet initiative und befehl.
devot bedeutet gehorchen.
und das licht leuchtet auf alle,und die nacht nimmt alle lichter.
DramaQueen
ich habs geahnt!!!

was wirfst du dir ein, das du so ne gequirrlte scheisse hier von dir gibst?

es ist traurig zu sehen das nur du scheinbar nicht mitkriegst was du für eine traurige figur hier machst
Anonymous
ich habs satt das immer die gleichen scheiss kommentare von der gleichen scheisse kommen.
möchtes du mich vertreiben?
dann halt dein maul.
Jeder der hier redet kotzt seine scheisse auf den teller des anderen,
Dir mag meine scheisse nicht gefallen,
dann brauchst du sie nicht zu essen.
Und über traurigkeit?
soll das mich stören?
ich rate mal:du magst es nicht in den spiegel zu schauen?
stimmts?
Sklavenengel
Zumindest muss ich DramaQueen recht geben,dass du mit deinem Kommentar wenig von dir gegeben hast was Sinn macht,ich denke das ich an sich eine Person bin die gerne philosophiert und oft Sätze verpasst, die man nur schwerlich verstehen kann,aber man kann sie deuten wenn man es möchte.
Nur meine Deutungsversuche bei deinem Text sind leider fehlgeschlagen,vllt solltest du etwas an deiner Grammatik und Rechtschreibung tun, sowie vllt eher versuchen in einem Deutsch zu sprechen was viele verstehen und nicht versuchen auf Teufel komm raus philosophisch zu wirken
Anonymous
Mein deutsch ist gut,obwohl ich als 12 jaehriger Deutschland verlassen habe und nicht mehr Deutsch gesprochen habe.
Die Grammatik konnte sich nicht einwurzeln können,und vileicht hat das meine sprachliche elastizitaet ermöglicht.
Trotzdem denke ich das meine saetze grammatisch korrekt sind.
und nur gross und klein schreibung und komma und punkt fehlendes ist.
wenn du mein kommentar liest solltest du verstehen das ich auch drama queen zu stimme.
aber du hast mehr von dir gegeben,noch dazu deinen unverstand.
Odis
Hallo,Ihr alle !

Es ist immer wieder erschreckend wie sich plötzlich in Foren und bei solchen Fragen wie irgendwelchen Definitionen Emotionen entladen und dann schon persönlich beleidigend werden.
Vielleicht stimmt es doch mit der Toleranz?Die die am lautesten behaupten sie zu haben,haben die wenigste!

Also hier meine Meinung zu dem Thema.
Ich halte diese fast schon verwissenschaftlichte Definiererei grundsätzlich für fragwürdig.(Was ruft blos den Zwang der Menschen hervor,ständig zu irgend welchen Themen Schränke zu bauen mit extrem kleinen Schubladen? Noch schlimmer sind,auf das genaueste definierte Inhalte für die Schubladen!)

So wie wir alle absolut individuell sind,sind es wohl auch unsere Meinungen.Und die von Kloe mag extrem sein und ich sehe das auch anders,ist aber kein Grund bösartig zu reagieren!
Gruß Odis
Anonymous
die schublade hat die westliche kultur in sich,alles wird sortiert.
Eben der kosmos.
nietzsche sagte wohl:wer genügent kaos in sich hat,einen stern zu gebaeren....oder so....
die Türkei ist ein land des Kaos,und Kaos ist Frei,
und Freiwild ist das Opfer.
der pistole von kosmos....
İch definiere auf grund,und ich habe so tief gebohrt das ich wieder auf der oberflache bin.
Keiner will definiert werden.
auch Gott nicht,deshalb weis ich mich nicht.
und jeder will definieren?
oder?
Sklavenengel
Ich glaube es muss jetzt kein hin und her geben ,von wegen wer gibt was wann wie von sich und wer sagt mit den meisten Sätzen am wenigsten.
Das könnte ewig so weiter gehen und würde niemanden weiter bringen

Um noch einmal auf das Thema zurück zukommen.Ich weiß das ich noch sehr jung bin und dennoch habe ich eine gewissen Anspruch,den ich erfüllt haben möchte.LEider verstehen dies nur die wenigstens und irgendwie gab es bisher auch noch nicht den von dem ich sage, dass ich mich ihm unterwerfen würde.
Ich habe einige SM-Beziehungen angefangen,die leider schnell gescheitert sind weil ich den Respekt verloren habe vor dem Mann der vor mir stand und meinte er wäre dominant.
Nachdem er mir sagte ich solle doch auf die Knie gehen und meinen Blick senken und ich trocken ein Nein erwiderte , war er fast am flehen das ich es tue.Ich meine das ist doch keine Dominanz oder ?
Oder liegt es doch daran das ich eine andere Meinung habe was es heißt devot zu sein ?
Anonymous
grosse zaehne brauchen einen starken muskel,
oder scharfe?
der zahn kann scharf sein der muskel schwach?
ein scharfer zahn würde einen starken muskel wollen.
das fleisch will aber zart sein,aber nicht gas zart.
das fleisch, der zahn, der muskel.
muskel ist aus fleisch.
wenn fleisch selbstmord begehen will?und der zahn die waffe ist die er haelt?
oh je wir wollen sex machen,und diese thema verdirbt den geschmack.
Schockwellenreiterin
Hallo Sklavenengel,

[quote:865a04247c="Sklavenengel"]
Ich habe einige SM-Beziehungen angefangen,die leider schnell gescheitert sind weil ich den Respekt verloren habe vor dem Mann der vor mir stand und meinte er wäre dominant.
Nachdem er mir sagte ich solle doch auf die Knie gehen und meinen Blick senken und ich trocken ein Nein erwiderte , war er fast am flehen das ich es tue.Ich meine das ist doch keine Dominanz oder ?
Oder liegt es doch daran das ich eine andere Meinung habe was es heißt devot zu sein ?

Es ist schon etwas problematisch, gerade in einer Liebesbeziehung mit BDSM, Du schreibst das Du den Respekt verloren hast. Nun ich kann Dir aus der anderen Sicht nur sagen, ich als dominate Frau kann nur jemanden dominieren der es auch will, ansonsten ist es nur noch einseitig. Was wäre passiert wenn er Dich niedergeprügelt hätte und Dich anschliessend vergewaltigt hätte, dann wärst Du auch gegangen. Ich denke Du machst es Dir zu einfach zu sagen er sei nicht Dominat, ich bin lieber einmal weniger Dominat als einmal im falschen Moment und habe dann keine Beziehung mehr. Ich denke eher Ihr hattet ein Komunikationsproblem. Ich kann nur jemanden unterwerfen der es auch will und wenn jetzt einer was anderes schreibt dann ist es nicht mehr Einvernehmlich und dann ist es Gewalt. Deshalb ist das Gespräch oder die Absprachen unerlässlich. Für mich heisst devot, das sich mein Gegenüber sich mir unterwirft, klar kann sie auch rumzicken und wird dann zurecht gewiesen, aber ganz bestimmt nicht wenn sie nicht Sklavin ist.


Gruss aus Köln

Schockwellenreiterin
ladyhexe
echte dominanz wäre sehr leise geworden und hätte dich deine weigerung zu einer unvermuteten zeit "belohnt" im negativen sinne.
sorry sklavenengel, aber was für eine grundeinstellung hast du dann über devot?

gruß ladyhexe
Sklavenengel
Hmm irgendwie habe ich das Gefühl als wenn ich sehr falsch verstanden werde und das ich nun ein wenig abrücke davon, dass ich wirklich devot bin.
Für mich heißt devot sein eben nicht das ich gleich knie wenn ein Mann das lauthals von mir fordert.Wenn ich merke das er eine gewisse Strenge und Konsequenz in seinen Wortlaut liegt, dann "spure" ich auch.
Ich verweigere doch nicht vollkommen,sondern nur wenn ich selbst das Gefühl habe das er nicht die Dominanz entgegen setzt die ich wünsche.
Natürlich heißt devot sein nicht sofort runter und ich lass alles mit mir machen, genauso wenig wie es heißt das man sich sträubt und mit Zwang dazu gebracht werden muss.
Es muss ein Mittelweg dasein und den zufinden dafür fehlt mir der Part,den ich glaube erst backen muss.
Odis
[quote="Sklavenengel"]Ich glaube es muss jetzt kein hin und her geben ,von wegen wer gibt was wann wie von sich und wer sagt mit den meisten Sätzen am wenigsten.
Das könnte ewig so weiter gehen und würde niemanden weiter bringen

Um noch einmal auf das Thema zurück zukommen.Ich weiß das ich noch sehr jung bin und dennoch habe ich eine gewissen Anspruch,den ich erfüllt haben möchte.LEider verstehen dies nur die wenigstens und irgendwie gab es bisher auch noch nicht den von dem ich sage, dass ich mich ihm unterwerfen würde.
Ich habe einige SM-Beziehungen angefangen,die leider schnell gescheitert sind weil ich den Respekt verloren habe vor dem Mann der vor mir stand und meinte er wäre dominant.
Nachdem er mir sagte ich solle doch auf die Knie gehen und meinen Blick senken und ich trocken ein Nein erwiderte , war er fast am flehen das ich es tue.Ich meine das ist doch keine Dominanz oder ?
Oder liegt es doch daran das ich eine andere Meinung habe was es heißt devot zu sein ?[/quote]

Hallo Sklavenengel,

ich denke Du hast möglicherweise nicht nur eine eigene Vorstellung( nicht Meinung!)darüber was es heist Devot zu sein,sondern Du provozierst Dein Gegenüber (das Du Dir selbst ausgesucht hattest!!) zu Reaktionen, die nicht nur auf "..fast in Tränen ausbrechen.." hinauslaufen könnten,sondern auf das Gegenteil der gewalttätig unkontrollierten Reaktion! Und dann?

Ich denke auch das man wissen sollte wie man wirklich gestrickt ist.( Hat was mit Verantwortung für sich selbst zu tun,denke ich)Was hätte Dein selbstgewälter Partner tun sollen? Was hättest Du erwartet und was wolltest Du wirklich?War Dir von Anfang an klar das er Deine Anforderungen sowieso nicht erfüllt? Vielleicht weil Du sie selbst nicht kanntest?
Oder hast Du versucht mit jemandem zu spielen( ich halte das Wort eigentlich für völlig daneben in diesen Fragen) der eigentlich dafür weder eine Veranlagung noch ein Gefühl hat?( Also meintest Du möglichwerweise mit Deinem" Angebot" kein Risiko einzugehen?)

Ich will mir kein Urteil erlauben sondern habe nur ein paar Fragen gestellt die Du Dir nur allein ehrlich beantworten kannst.

Gruß Odis
Odis
[quote="kloe"]grosse zaehne brauchen einen starken muskel,
oder scharfe?
der zahn kann scharf sein der muskel schwach?
ein scharfer zahn würde einen starken muskel wollen.
das fleisch will aber zart sein,aber nicht gas zart.
das fleisch, der zahn, der muskel.
muskel ist aus fleisch.
wenn fleisch selbstmord begehen will?und der zahn die waffe ist die er haelt?
oh je wir wollen sex machen,und diese thema verdirbt den geschmack.[/quote]

Hallo Kloe,

erstens die schubladen sind nicht nur dem Westen zu eigen.Lies den Koran und betrachte den Islam und Du findest die selben Schubladen mit anderen Bezeichnungen.Ein Unterschied zwischen den Systemen ist lediglich ihre Elastizität gegenüber der zeit und den Menschen!( Wobei auch Zeit Menschenwerk ist über das Brama nur lachen kann!)

Ansonsten könntest Du Dich dem Thema von etwas anderer Seite nähern und es verstehen? Fleisch will ebend keinen Selbstmord begehen,sondern verstehen was es ist durch die Mischung von Gefühl und Geist.
Es ist eine Form der Alchemie die,nur die wenigsten verstehen.
Der Zahn möchte in das Fleisch dringen und hätte gern das feste Muskelfleisch und doch hat er im Hinterkopf darin gefangen zu sein oder gar daran zu zerbrechen,darin stecken zu bleiben.Also verlangt er von dem Fleisch genau so zu sein wie er es wünscht um sich nicht selbst zu schaden.Dabei ist ihm das fleisch egal.Er denkt nur an sich selbst und wird genau dafür bestraft.

Und nebenbei gesagt ,wenn es nur um Sex ginge wie Du es siehst,hast Du die Grundlagen nicht mal im Ansatz begriffen.
Es geht um weit mehr als nur Sex und Entspannung von irgendwelchen Säftenuch Sex ist ein.Auch Sex ist ein Mittel um mit dem Kosmos in Verbindung zu treten.( Hermes Trismegistos schrieb in die Smaragdtafeln,...wie oben so unten)
Denn alles hat eine tiefere Bedeutung und Wirkung im Universum,als die Oberflächlichkeit der Wissenschaft des Menschen die in ihrem alten löchrigen Mantel daher kommt, es einzugestehen wagt.

Gruß Odis
Lacrimas_profundo
Dieses Thema ist wirklich interessant, denn diese Frage stelle ich mir auch immer wieder...

Nun habe ich aber das Glück, seid Samstag einen Herrn zu haben, der mich sehr gut kennt und der mein "devot sein" genauso nimmt wie es ist. Und es ist alles andere als perfekt, leider. Mir fällt es schwer mich devot zu verhalten, denn oft weiß ich nicht mal was mein Partner erwartet und welches Verhalten angemessen wäre. Aber dennoch lerne ich jeden Tag dazu und denke, dass es einfach ein lernprozess ist den man gehen muss und der auch garnicht leicht sein soll. Denn ansonsten könnte sich ja jeder devot nennen.

Aber die Aussage " Ich gebe doch nicht ohne zu wissen was ich dafür bekomme. " finde ich für mich nicht zutreffend. Denn gerade das geben können, ohne was zu erwarten oder zu bekommen, ist doch das spannende. Klar möchte jeder Anerkennung für seine Taten (gerade wenn sie einem schwer gefallen sind), aber das sollte doch immer dem Herrn überlassen sein.

Aber ich habe auch erfahren müssen, dass ich jetzt wo ich einen festen Partner habe den ich auch noch meinen Herrn nennen darf, einfach viel mehr das bedürfniss habe, devot zu ihm zu sein. Ich bin es ganz sicher nicht zu jedem und meist nicht mal zu ihm, aber ich bemühe mich und dafür bekomme ich Anerkennung und Dominanz von ihm geschenkt. Und ich sehe das wirklich als Geschenk an, denn auch ein Dom kann nicht zu jedem gleich Dominant sein, denn man bleibt ja immer noch ein mensch mit Gefühlen usw.

Hoffe ich bin nicht zu weit vom Thema abgekommen, aber ich musste das mal los werden :lol:
SavageWolverine
Hallo Schockwellenreiter, hallo Sklavenengel,

ich kann Euch beide verstehen, denke ich. Was Schockwelle schreibt stimmt natürlich. Man kann jeden mittels purer Gewalt dominieren. Gib jemandem den längeren Hebel und er kann diesen benutzen und ist Chef im Ring. Das hat nur wenig mit BDSM an sich zu tun, mehr mit Machtmissbrauch im Allgemeinen.

sklavenengel hat das Thema ein wenig umgedreht. Die frage hier lautet doch, was ist "dominant"? Und das ist ebensowenig sauber zu definieren wie "was ist devot". Wo ich meine, sklavenengel zu verstehen, ist der Umstand, dass ein reines "Knie nieder" auszusprechen nicht als dominant verstanden werden muss. Es kann sogar höchst lächerlich rüberkommen. Manche Personen haben per se ein so selbstsicheres Auftreten, eine solche Bestimmtheit in ihren Augen, dass solche Worte nicht lächerlich rüberkommen. Die Dominanz liegt quasi im Blut. Nur: auch dies ist auf den Einzelfall bezogen. Klar, es gibt sicherlich "Möchtegerndoms", die so dominant sind wie ein Glas Milch und das auf so gut wie jede(n). Aber was der/die eine als dominant empfindet ist für jemand anders vielleicht eher Realsatire oder eher komisch. Ich vermute, dass für sklaven engel weder die Ausstrahlung, noch der Tonfall oder Blick ein "ich sollte wohl besser gehorchen" ausgelöst hat. Dann geht das so halt nicht. Wenn es um eine Beziehung geht, gibt es sicherlich trotzdem Lösungswege ohne gleich alles abzubrechen. Aber die Beziehung war ja wohl eher am Anfang stehend...

Es ist eine immer wieder diskutierte Frage, ob man Dominanz lernen kann oder sie im Blut haben muss. Selbst das ist schwer zu sagen. Sicherlich, man kann Körpersprache, Stimme, Ausdruck etc. trainieren, erlernen. Aber ist man dann nicht einfach nur ein Schauspieler.

Ich stelle einfach dei gewagte These auf, dass derjenige, der es in sich fühlt und traut, es rauszulassen auch dominant bei dem entsprechenden Partner rüberkommt.

Devot sein, um zum Ausgangsthema zurückzukommen, heißt für mich nicht, sich jedem vor die Füße zu schneißen. Es ist für mich schlucht und ergreifend die Fähigkeit, sich einem (oder mehreren) Menschen freiwillig unterwerfen zu können, sich führen zu lassen, seine Rechte weitgehend aufzugeben und nicht trotzdem, sondern deshalb glücklich zu sein.

Grüße
S-W
BoeseJanaSM
[quote:61fd434180="wilhelm_bln"]
Aber für mich klingt es logisch, das man als devot veranlagte Frau sich nicht jedem unbekannten Mann hergibt, da ja doch die Gefahr von "Mißbrauch jeglicher Art" höher ist, als wenn man sich als männl. "Sklave" zu Füssen der fremden Herrin wirft.

*fieslächel*... da hast Du aber bis jetzt ziemlich Glück gehabt....

BJ
smexxx
Ich finde eure Diskussion sehr interessant. Ist es nicht je nach Ausrichtung, wollen wir jetzt mal nicht weiter definieren, nicht ganz tief der wunsch nach dem gegenteil des eigentlich bisher gelebten? Ein extremismus in Umkehrposition. auf der Suche nach einem krassen Gegenteil, eine Sucht (kommt ja von suchen). EIn loch (hört sich vielleicht zu negativ an, aber nicht so gemeint) was gefüllt werden muss. ein defizitärer unkehrschluß?
ein kreis ist rund und schliesst sich immer, versteht mich nicht falsch, aber schwarz ist ganz nah bei weiss. dinge wie Dominanz und devottion (richtige wortwahl?)(mit den offiziellen Definitionen kennen sich die meisten von den forenteilnehmern besser aus als ich) sind doch ganz nah beieinander.So nah, dass quasi nur eine Oblate sie trennt. (also nicht viel dazwischen passt),also warum sind die Rollen immer so stark und klar definiert, das verstehe ich nicht.
ine kleinigkeit zu Gast, derscheint ja zu viel Nitzsche und kant gelesen zu haben, was der Diskussion nicht unbedingt föderlich ist, jedenfalls nicht bei diesem Thema. von Spiel und phantasie und Kreativität hat er für meineBegriffe nicht viel verstanden. Sie scheinen ihm mal richtig weh getan zu haben, wer auch immer. diese definition , ich will sie heir nicht zitieren und verhackstücken, hat für mich nur was von gewaltphantasien, die ja meistens durch gewaltanwendung anderer an eben ihm zustande gekommen sind. jemand der so etwas schreibt, muss mal mental richtig gebrochen worden sein, denn das ( als dogmatiker kann man es rein bezeichnen) ist einfach nur hass der auf andere projeziert wird um dem eigenen erlittenen zu entkommen wenn auch nur temporär.
das krankeste an seinen ausführungen ist einfach das nicht erkennen von grenzen anderer und deren auslotung, sowie das lustvolle ausreizen und überreizen(bi zu einem gewissen abgemachten Grade) eben dieser. sorry gast, werde MARINE und geh in den Irak und gucke mal wer wen frißt, geht aber nur einmal und gibt auch kein resetknopf und erstrecht keinen godmodus. Geh zurück nach konsolien.
das mußte mal raus. später mehr.
_Andi_
Hm, habe mich jetzt frisch angemeldet, und das Thema verfolgt.

Ich glaube nicht, dass es einen sogenannten "Mittelwert" gibt, wie es Sklavenengel geschrieben hat.
Jeder ist individuell Devot, und lebt diese Neigung auch verschieden Stark aus.
Jeder sub ist mehr, oder weniger Devot.
Sich jetzt darauf zu beschränken zu sagen: "Dom ist nicht Dominant genug" halte ich für ziehmlich wage.

Jeder braucht eben ein gewisses Maß an "Machtausübung" damit er tut, was Dom im aufträgt.
Soviel meine Meinung.

So, und jetzt schau ich mich noch ein bisschen um ^^
ladyhexe
[quote:de4ad083a8="_Andi_"]...
Jeder sub ist mehr, oder weniger Devot.
Sich jetzt darauf zu beschränken zu sagen: "Dom ist nicht Dominant genug" halte ich für ziehmlich wage.

Jeder braucht eben ein gewisses Maß an "Machtausübung" damit er tut, was Dom im aufträgt. .....

[color=darkblue:de4ad083a8]Hallo Andi,
betrachte doch mal das ganze aus einem anderen Blickwinkel.

Gehorsam ist ein Geschenk des Devoten oder Subbies an seinen Herrn. freiwillig, ohne etwas zu erwarten, um dann irgendwann später doch seine geheimen Wünsche und Sehnsüchte erfüllt zu bekommen.
Nur der Zeitpunkt ist maßgeblich, an dem Gehorsam geleistet wird und wann die Gabe des Herrn empfangen wird. Dies muss mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht am gleichen Tage sein.

Gruß
Ladyhexe[/color:de4ad083a8]