Sandra36
Was denkt ihr über das Switchen?
Also ich meine das Switchen mal dom mal dev zu spielen.
(Wenn Menschen sagen, im Beruf bin ich eher dom und zuhause dev, dann ist das für mich nicht die Definition von Switchen)
Gibts hier Leute die es praktizieren, wenn ja wie?
Ich könnte mir nicht vorstellen, wie ich beide "Seiten" in mir vereinen könnte.
Wie läuft das so? Wie geht ihr damit um?
Würde mich sehr über zahlreiche Gedanken darüber freuen.
LG von Sandra
scabia
hallo sandra,
so mein erster beitrag. *zwinker*
hm.., switchen..
ich weiß nicht, allso ich bin devot und mag es dominiert zu werden. hat nicht grundsätzlich mit sm zu tun,weil auch im alltag mag ich starke frauen!!! die mir den weg zeigen.
mir gefällt es zb. "zugequatscht" zu werden,redseelige frauen halt. *grins*
switchen.. hm... ich kann mir auch nicht vorstellen,gerade nicht was sm betrifft. den heftigen kick gibts doch nur in einer richtung.
biste dominant oder das gegenteil?
als teenager kennt es ja jeder,den anderen beim mastubieren zu/zusehen und anzufeuen, später zu "zwingen". zb.
sm hab ich "spät" entdeckt und so eine feste neigung.
eine ex stand auf klammern,(brüste) aber mich hat es nicht angemacht,(ihre schmerzgeilheit hat mich überfordert)das quälen gab mir nichts-war wie beim onanieren,vor meinen augen.
übrigens polizistinnen sind echt (meine erfahrung) sm unfähig,echt grausam.
scabia
Schlecht
Hmm ich schätz ich fall in deine Definition von switchen.
Im bett bin ich gerne sub allerdings gibt es zeiten wo ich auch meine freundin schlage (natürlich mit ihrem einverständnis, oder einfach um sie zu necken auffen hintern) oder sie kneife oder so.
Wenn ich in der öffentlichkeit bin, neige ich zu einem stark frauenfeindlichen verhalten, das heist ich benutze worte wie:"fotze", "schlampe", "nutte" etc. als allgemein begriff für Frauen. verallgemeinere verhaltensformen von einzeln individuen (z.b.: frauen sind nur scharf auf die kohle)
von frauen lass ich mich auch nicht rum komandieren. in einem unterricht welcher von einer frau gehalten wird, arbeite ich einfach nicht mit, was aber auch daran liegt das ich in diesem fach einfach king bin ;).
Wie gesagt bin ich dann zuhause eher sub und mich erregen gedanken daran dominiert zu werden etc. (wohl gemerkt von meiner freundin)
mit schmerz gehe ich gleichermaßen um, Ja ich bekenne mich dazu wenn mir eine frau im "richtigen" leben eine gibt, box ich zurück oder füge ihr ebenfalls schmerz zu. (allerdings nur vertretbaren, ich würde jetzt keine frau blutig prügeln)
Ich schätz das wirkt sich in gewisser weise auf mein leben als sub aus. (hatte ich in einem anderen Thread bereits geschildert)w enn ich einen orgasmus hatte, das heist die geilheit verflogen ist, werde ich "gemein" zu meinem Engel oder hasse mich dafür das ich mich dominieren lasse.
ich hoffe ich konnte dir helfen
Mfg
Lamyae
Ich denke mal mit "Switchern" ist es wie in der Sexualität: Manche sind Hetero- manche Homosexuell; und einige sind bi. Das heißt nicht, daß sie sich nicht für eine "Seite" entscheiden können, sondern sie spielen beides gerne aus.
Ích hoffe, das hilft irgendwie weiter :D
Gentleman
Hallo,
davon abgesehen, daß ich den Begriff "Switcher" beziehungsweise "Switchen" nicht schätze, dürfte die Definition, so es denn eine verbindliche solche gibt, auf mich zutreffen.
Ich bin Sadomasochist. Das heißt, ich bin Sadist und ich bin Masochist.
Das ist schon seit meiner Kindheit so. Darin habe ich niemals einen Widerspruch entdecken können. Ich bin im in BDSM-Kreisen üblichen Sinne weder devot noch dominant. (Wenn, dann nur ziel-/zweckgerichtet, nicht aber als allgemeine Grundhaltung.)
Ich kann aus bestimmten Arten von Schmerz einen Lustgewinn für mich ziehen, und ich kann einen Lustgewinn daraus ziehen, der Partnerin Schmerz zuzufügen. Vorausgesetzt, sie zieht ihrerseits einen Lustgewinn daraus. In meinen Augen sind das zwei Seiten derselben Medaille.
Bisher hatte ich allerdings keine Partnerin, die ihrerseits beiden Seiten zugetan war.
es grüßt
Gentleman
alorac_55
hallo Sandra,
mir wurde mal gesagt bei meinem ersten SM-Stammtisch... nur Switcher sind wahre SM-ler. Darüber habe ich herzhaft gelacht.
Ich stehe der Auffassung gegenüber, das jeder so leben soll, wie er es möchte und für richtig hält. Manch ein Mensch mag es in beide Seiten zu schlüpfen... in die eines Masochisten und mal in die eines Sadisten... je nach seiner Fassung.
Manchmal ist es so, das beides bereits vorhanden ist, aber oft habe ich in Gesprächen erfahren können, das man erst die Seite einer/s Masochisten/ in genießt und voll auslebt und dann mit einem Mal in sich die Wünsche nach dem Beherrschen -nach dem des Sadisten- hervorbricht. Oft bleibt auch beides.
So lange wie man sich gegenseitig achtet - kann beides zu höchsten Lüsten führen.
herzlichst
alorac_55
smpaarausnrw
Hi Sandra,
ich gehöre auch zur Spezie Sadomasochist. Schlüpfe aber nicht wirklich in eine devote Rolle, da ich nicht devot bin. Mit Dominanz kann ich da schon eher dienen. Einziger Nachteil meine Partnerin ist leider nicht masochistisch, so das ich meine aktive Seite nur mit dritten ausleben kann.Leider kennen wir bisher nur ein Paar mit dem wir das gemeinsam ausleben können, die wohnen aber 400 KM entfernt. Mit dem Umschalten von S auf M oder umgekehrt habe ich kein Problem, kann ich sogar innerhalb einer Session.
Gruß Lustikus
SavageWolverine
Hallo Sandra,
ich war als Kind "Switcher", allerdings (logischerweise) nur in gedanken, da ich im Alter von 8 Jahren keinen "Sexualpartner" hatte. Insofern kann ich Switcher ein wenig verstehen. bei mir hat sich das im Laufe der Pubertät sehr stark in Richtung Dominanz verlagert.
Manche Switcher meinen (wurd eauch schon geschrieben), dass sie die "Creme de la Creme" sind, weil sie alle Gefühle ausleben und ausschöpfen können. Die Gefühle der Macht, aber auch das Gefühl der Hingabe und demut.
Wer allerdings "einseitig" veranlagt ist und sich traut, das auch zu leben, der hat diese eine Hälfte der Gefühle nicht "nur" gespielt, als Rollenspiel, sondern lebt sie sehr innig und real. Man spielt nicht, man lebt. Klar, es gibt auch BDSMler, die auf eine Seite festgelegt sind und trotzdem "nur" spielen. Die mal auf eine Party gehen, um die Freundin richtig herzunehmen und sonst im Alltag mehr oder weniger Vanilla leben.
Ich finde es interessant, dass es all diese Formen und Spielarten gibt. Eine Wertung, wie sie allzuoft erfolgt, vermeide ich absichtlich. Diskussionen um den wahren BDSM oder ähnlichen Unsinn gibt es bereits genug. hauptsache man ist glücklich, wie man ist.
Ich könnte für mich persönlich ein Switchen bei ein und demselben Partner eh nicht vorstellen. Wie kann ich mich als "Herr" über eine Frau fühlen, der ich gestern noch die Stiefel geleckt habe, um ein Klischee zu bedienen. Ich könnte es zwar auch nicht bei zwei Partnern, da ich mich in der passiven "Rolle" nicht wohl fühlen würde. Ich bin halt nicht (mehr) devot (war es als Kind eigentlich auch nicht, ich hätt wohl perfect ein TftB ausgelebt). Zudem bin ich viel zu wehleidig *lol*.
Der Vergleich mit Homo-, Hetro und Bisexualität ist sehr treffend, finde ich.
Grüße
S-W